Verleumdungskampagnen gegen Friedensinitiativen sind nichts Neues
- timeoantognini
- 11. Aug.
- 1 Min. Lesezeit

In den späten 1950er-Jahren lancierte die Schweizerische Bewegung gegen atomare Aufrüstung die Initiative für ein Atomwaffenverbot, nachdem der Bundesrat die mögliche Beschaffung von Atomwaffen angekündigt hatte.
Der Schweizerische Aufklärungsdienst bezeichnete die Initiative als „Kommunisten-Initiative”, die ein Kind der Atompropaganda des Ostens sei und somit einen ausländischen Ursprung habe. Das Ziel sei es, die schweizerische Landesverteidigung zu schwächen. Auch die Medien griffen die Kampagne an und verurteilten die Initianten als Staatsfeinde, Fanatiker und Unruhestifter.
Heute wiederholt sich diese Verleumdungskampagne im Rahmen der Neutralitätsinitiative. Linke Befürworter:innen der Initiative, die sich für eine blockfreie Schweiz, gegen Militärbündnisse und gegen die Teilnahme an Kriegen einsetzen, werden als „Putinfreunde“ und Russland-Propagandist:innen verleumdet.
Doch damals wie heute ist das Ziel dieser Pazifist:innen und Antimilitarist:innen dasselbe: Der Kampf für den Frieden und gegen den Krieg!


Kommentare